Viele wichtige regionale Medien berichteten ausführlich über die Demonstration. So gab es Berichte bei WDR, und SWR. In der Bonner Rundschau um im Kölner Stadt-Anzeiger/Rhein-Sieg-Anzeiger werden auch nochmal die Hintergründe umfassend dargestellt. Auch die Rhein-Zeitung berichtet.

Zusätzlich berichten auch Honnef heute.de, AusBadHonnef, Radio Bonn/Rhein-Sieg, die Rheinischen-Anzeigenblätter/Blickpunkt und der Bonner Generalanzeiger.

Die Demo erhielt aufgrund einer DPA-Meldung sogar überregionale Aufmerksamkeit. Allerdings ist der Inhalt der Meldung teilweise irreführend, wenn dort zB Herr Soliman mit dem Satz „Unser Ziel ist es, das Gymnasium auf Nonnenwerth zu retten.“ zitiert wird. Die DPA-Meldung erschien unter anderem in der Süddeutschen, der Zeit, dem Merkur, der Westdeutschen Zeitung und der Saarbrücker Zeitung.

3 thoughts on “Demo mit großem Medienecho”

  1. Leider finden sich in einigen Berichten immer wieder Ungenauigkeiten hinsichtlich der Darstellung der Rolle Solimans im ganzen Geschehen. Wenn Herr Solimann mit „Unser Ziel ist es, das Gymnasium auf Nonnenwerth zu retten.“ zitiert wird, ist das schon ziemlich absurd.

    Im Kölner Stadtanzeiger schaut man schon genauer hin und präsentiert auch die vom Auftraggeber des Exposé favorisierte Lösung für die Nonnen, denen lebenslanges Wohnrecht auf der Insel zugesichert wurde: Die Nonnen können in ein anderes Kloster versetzt werden. Ist das eigentlich noch Zynismus oder schon Menschenverachtung?

  2. Wir waren als Eltern gemeinsam mit unserer Tochter im Demonstrationszug unterwegs. Es war mehr als beeindruckend, wie sich Schüler, gemeinsam und mit Herzblut für eine Schule einsetzen. Bei mir stellte sich mehrfach Gänsehaut ein und das lag nicht an der Witterung oder Bekleidung. Wir sind seit September auf dieser Schule und ich schreibe das, weil wir uns als Familie bereits dort wohl und angekommen fühlen. Es gibt für unsere Tochter und uns keine gewollte Alternative zu diesem besonderen Gymnasium, mit einer tollen Schulleiterin, Lehrern und allen Mitarbeitern. Unsere Tochter lobt immer wieder die Schulküche;-). Auch der Zusammenhalt der Eltern ist so klasse! Auf dieser Schule fühlt es sich auch schon nach drei Monaten so an, als wenn man sich in einer riesengroßen Familie befände. Danke!!!!

  3. Eine Demonstration für den Erhalt einer Schule, im „Bildungsland Deutschland“ schon etwas absurd und traurig zu gleich. Wir kämpfen für unsere Kinder, damit unsere Kinder ihre Schule weiter besuchen und dort den wichtigen Meilenstein ihrer Zukunft bestreiten zu können. Behütet, auf einer Insel, einer Schule mit einem anspruchsvollen und guten Lernprogramm. Einer Lehrerschaft die für Ihre Schülerinnen und Schüler stehen und Gemeinschaft ein wichtiger Bestandteil des „Insel Spirits“ ist. In einer Zeit, in der gerade für die jungen Menschen Werte, Vertrauen und Sicherheit von größter Bedeutung sind. Nach und in einer Zeit der Pandemie, die diese junge Generation prägen wird – nachhaltig. Und nun werden sie gehemmt ihren Traum der Inselkultur zu leben. Verhindert wird die Zukunft der neuen Generation von einem Träger, dem weder der Orden, noch die Werte der Insel oder der Schulbetrieb von Bedeutung ist. Ein Mensch, der auf dem Rücken der Schülerinnen und Schülern, Lehrer- und Elternschaft seine Ziele skrupellos verfolgt. In einer Region, die gerade erst von der Flutkatastrophe in einem Ausmaß getroffen wurde, dass tausende von Schüler keine Schule haben und hier „auf unserer Insel“ wird eine Schule gefährdet, weil man andere Ziele verfolgt – reines Investment für das große Profit. Zu Beginn der Übernahme hat er in der Aula der Schule „gepredigt“. Mit dem Hand auf dem Herz sagte er „Vertrauen Sie mir. Ich werde diese wunderbare Schule weiterführen“ (die Augen sagten damals schon etwas anderes). Nun geht es darum, ob man tatsächlich die Seelen dieser Insel vertreiben möchte oder doch das Gewissen im Sinne der Bildung, Zukunft und für die Insel-Gemeinschaft siegt. Ein Träger der in unterschiedlichsten Schulen des Landes für die Bildung stehen möchte. Jetzt und nur jetzt noch die Möglichkeit das Blatt zu wenden. Niemand darf zuschauen, wie in dieser Region weitere Schülerinnen und Schüler ohne Schule ins nächste Schuljahr starten. Natürlich haben wir eine Schulpflicht. Ja, aber diese jungen Menschen haben sich gezielt für diese Schule entschieden. Schon jetzt „zu Beginn ihres Bildungswegs“ werden sie gehindert sich zu entwickeln. Das kann und darf das Land nicht zulassen. Klare Stellungsnahme. Klare Aussagen. Gefolgt von Taten im Sinne der Bildung! Und auch die andere Partei des Vertrags (gehören immer zwei Seiten dazu) müssen ihrem Anliegen „Sicherung des Schulbetriebs“ eine Stellung beziehen.

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